WordPress professionell einrichten – Wichtige Inhalte

Anmerkung: Diese Artikelserie entstand in Kooperation mit der Full Service Werbeagentur WERBEBOTSCHAFT aus Nürnberg.

Es gibt Seiten, wie z.B. das Impressum und Inhalte,  die Verlinkung mit sozialen Medien über diverse Icons, oder aber auch, und das vergessen viele, eine optimierte Druckversion, die auf keiner Webseite fehlen dürfen.

In diesem Abschnitt behandeln wir diese wichtigen Inhalte und beleuchten, warum sie eines besonderen Augenmerks bedürfen.

Kontaktseite

Die Kontaktseite sollte bei keinem Web-Auftritt fehlen und am besten gut sichtbar und mit einem Klick in der Hauptnavigation erreichbar sind.

Besucher/Kunden/Interessenten interessieren sich oft erst einmal gar nicht groß für die Inhalte auf Ihrer Seite. Sie wollen sofort wissen, wo Sie Ihren Firmensitz haben, oder z.B. als Restaurant zu finden sind.

Deswegen ist es auch eine gute Idee, nicht nur Telefonnummer und E-Mail Adresse anzugeben, auch eine Anfahrtskizze oder ein Google-Map, u.U. mit Routenplanung, auf Ihrer Kontaktseite anzuzeigen.

Von großen, umfangreichen Kontaktformularen sehen Sie am besten ab. Kein Besucher möchte heute noch ellenlange Formulare mit Titel, Anrede oder Adresszusatz ausfüllen und dann auch noch von einer zu strengen Validierung genervt werden.

Im Normalfall reicht es heute, Ihre E-Mail Adresse anzugeben. Wenn Sie trotzdem auf ein Formular bestehen, z.B. weil Sie Anfragen schnell und vielleicht auch automatzisch in Ihrem System ablegen möchten, halten Sie das Formular so kurz wie möglich. Name und Nachricht reichen völlig aus. Und vergessen Sie das Captcha nicht (s.o.)!

Impressum

Ein Impressum darf auf Ihrer Webseite nicht fehlen. Neben zahlreichen Internetseiten, die Ihnen erklären, was alles in’s Impressum muss und was nicht, gibt es heute auch smarte Generatoren, die automatisch den Inhalt Ihres Impresums generieren.

Erstellt werden diese Inhalte von solchen Generatoren nach bestem und Gewissen und nach den neusten Standards. Am Ende bleibt aber zu sagen, dass nur der Gang zum Anwalt und eine ständige Überprüfung der sich häufig ändernden Gesetzeslage, 100% Sicherheit gegenüber Abmahnung bringen kann.

Einen guten Generator für Ihr Impressum finden Sie z.B unter https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Datenschutz

Wie das Impressum, dürfen Sie auch eine separate Seite für den Datenschutz nicht vergessen. In die Seite zum Datenschutz kommen dann z.B. alle Infos zu verwendeten Technologien und Drittanbieter-Services, die in irgendeiner Form Benutzerdaten abrufen, verarbeiten und speichern.

Beispiel hierfür sind dann z.B. Cookies, die über jegliche Kanäle eingebunden werden und Daten über Benutzer speichern, weitergeben und bei späteren Besuchen wieder speichern.

Der Datenschutz ist, wie das Impressum, ein sehr komplexes Thema, weswegen Sie sich im Optimalfall auch hier an einen Profi, sprich Anwalt, wenden sollten.

Eine gute Grundlage bietet auch hier wieder Die Internetseite e-recht24.de. Sie stellt einen kostenlosen Datenschutz-Generator zur Verfügung, welchen Sie unter dem Link https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html finden und dann als Basis Ihrer Datenschutz Seite nutzen können.

Achten Sie darauf, dass dieser Generator keine Garantie Vollständigkeit gibt und auch nicht geben kann. Der Generator hat eine eingeschränkte Anzahl an Services, die Sie auswählen können und die dann in ihre Datenschutzerklärung aufgenommen werden.

Sollten Sie nun weitere Services, die Daten von Nutzern in irgendeiner Form erheben, speichern und/oder weitergeben, nutzen, dies ist z.B. auch bei  Google Fonts der Fall, müssen Sie sich um den entsprechenden Passus selbst bemühen und diesen in Ihren Datenschutz mit aufnehmen.

Versuchen Sie, wie beim Impressum, Ihre Datenschutzerklärung auch wieder so wasserdicht wie, möglich zu gestalten, sonst kann es ganz schnell zu Abmahnungen kommen.

Social Content Erstellung

Bevor Sie mit Ihrer Seite live gehen, können Sie sich überlegen, bereits Inhalte zu erstellen, die Sie dann direkt beim Start in sozialen Netzwerken teilen können.

Der Vorteil, den Sie dadurch haben, besteht darin, dass die Zeit direkt nach dem Live-Gang oft knapp ist, Fehler auftauchen, die behoben werden müssen, oder vielleicht sogar schon erste Aquise-Gespräche und Neukunden-Termine anstehen.

Erstellen Sie zum Start hin schon Ihren social Content, können Sie dies ganz in Ruhe und überlegt machen und müssen dann zum Launch Ihrer Webseite nur noch die Links zu Ihren Inhalten teilen.

Social Icons

Sind Sie mit Ihrem Unternehmen in diversen sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram, oder Snapchat vertreten, binden Sie an populärer Stelle und gut sichtbar Icons dieser Kanäle ein und verlinken Sie diese auf Ihr jeweiliges Profil.

So nutzen Sie die Kraft Ihrer Homepage um Ihre sozialen Profile mit neuen Nutzern zu versorgen.

SEO-Inhalte

Überprüfen Sie schon während des Erstellens von Inhalt alle angelegten Inhalte auf Suchmaschinen-Optimierung. Dafür haben wir eingangs ein geeignetes SEO-Plugin installiert.

  • Sind die Meta-Tags gesetzt?
  • Ist der „Auszug“ aussagekräftig. Dieser erscheint als Vorschautext in den Suchergebnissen von Suchmaschinen und ist mit unter wichtig, damit der Benutzer Ihre Seite anderen vorzieht
  • Ist der Permalink aussagekräftig und nicht zu lang?
  • Sind Sie sicher, dass Sie diesen Permalink auf Dauer verwenden möchten? Ein mal veröffentlicht, wird Ihre Seite/Ihr Beitrag in sozialen Medien und per Mail geteilt, in Foren verlinkt und in Lesezeichen von Benutzern gespeichert. Ändern Sie nun den Permalink irgendwann, laufen alle Anfragen auf den alten Permalink in’s Leere
  • Hat der Permalink die richtige Länge?
  • Ist der Seiten/Beitragstext auf ein Fokus-Schlüsselwort hin optimiert? Fokus-Schlüsselwärter helfen Ihnen dabei, Ihren Inhalt auf bestimmte Schlüsselwörter hin auszulegen und somit in den Suchergebnissen in Suchmaschinen prominenter zu erscheinen
  • Wenn Sie ein gutes SEO-Plugin gewählt haben, gibt dieses Ihnen noch weitere Verbesserungsvorschläge für Ihre Artikel und Seiten. Versuchen Sie alle Inhalte so zu optimieren, dass Ihr SEO-Plugin

Favicons

Klein und auf den ersten Blick unscheinbar, sollte es aber auf keinen Fall vergessen werden.
Das „Favicon“, also das kleine Icon, welches neben Ihrem Seitentitel in einem Tab Ihres Browsers auftaucht, ermöglicht es dem Benutzer bei mehreren geöffneten Tabs, sofort Ihre Seite heraus zu sehen.

Ein gut gemachtes Favicon sorgt damit zusätzlich unterbewusst für eine stärke Nutzerbindung, da der Benutzer immer wieder signalisiert bekommt „Diese Seite kenne ich“, „Diese Seite besuche ich immer wieder“ und deswegen „Diese Seite ist eine gute Seite“.

Um Ihr Favicon zu erstellen, nutzen Sie am besten einen der vielen, kostenlosen Generatoren im Netz. Ein besonders guter ist http://www.favicon-generator.org, der Ihre Favicons gleich in vielen verschiedenen Formaten für iPhone, iPad, Android, Microsoft Produkte u.v.m. generiert.

Druckversion

Nicht zu vergessen ist die Druckversion Ihrer Seite. Drucken Sie dazu einmal wichtige Seiten aus und prüfen Sie, ob alle Inhalte vorhanden und vor allem gut lesbar sind.

Für den Benutzer ärgerlich wäre es z.B., wenn Tabellen abgeschnitten, oder Preise überlagert werden.

Um eine perfekte Druckversion abzuliefern, arbeiten Sie am besten mit einem extra Stylesheet für die Druckversion.
Zum Testen Ihrer Stylesheet Regeln, müssen Sie Ihre Seite nicht nach jeder Änderung ausdrucken. Nutzen Sie für eine Vorschau einfach die Druckvorschau Ihres Browsers.

Sollten Sie mit der Vorschau dann zufrieden sein, drucken Sie Ihre Seite aber final noch einmal aus und prüfen Sie das echte, körperliche Ergebnis. Oftmals tauchen hier dann doch noch ein paar Fehler auf, die Sie noch ausmerzen müssen.

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